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Donnerstag, Juli 14, 2016

Europa

Nee, der Cameron war mir nüscht, die neue Regierung wird mir nüscht.

Unser "aufgeklärtes" Europa hat einfach noch immer nicht verstanden, die Eigenverantwortlichkeiten von gemeinsamen Verantwortlichkeiten zu unterscheiden und zu ordnen.

Und es ist nicht bloß ein europäisches Problem, sondern desgleichen Weltproblem und Problem innerhalb Deutschlands, wenn ich daran denke, wie die Vereinigung der Bundesländer Berlin und Brandenburg denken. Oder auf bloßer Investitionsebene an den destruktiven Hafen-Wettbewerb zwischen Hamburg und Bremerhaven erinnere.

Glücklicherweise werden sich die Menschen nicht endlos weit von solcher elendigen Missgunst treiben lassen, denn sonst hätten wir bald auf dem Rhein bald wieder "Zollstellen" alle 12 Kilometer wie in Zeiten des Mittelalters.

Donnerstag, Juni 30, 2016

Europa und die EU

@Marlene Fr..., du sorgst dich nicht um die EU, sondern um den Kontinent Europa?

Hmm, die Kontinentaldrift ist so langsam, dass der Kontinent Europa sogar eine atomare Menschheitsvernichtung überstehen würde.
Wenn dich solche Sorge umtreibt, dann müsstest du mehr statt weniger politische Union Europas fordern. Kurzum:
Europa ist zur EU keine Alternative, sondern die EU muss politische Alternative zu einem nationalistisch zerfledderten Europa sein.

Zur Schadenfreude zum Brexit-Kursrutsch

Als der schwäbische Großindustrielle Adolf Merckle nach börslichen Milliardenverlusten auf die Gleise sprang, waren einige seiner Kumpane um Milliarden reicher. Auf meinem Konto tat sich nüscht, aber vielleicht war es ja bei unserem Frank anders. Von bloßer Schadenfreude allerdings lassen sich keine Kekse kaufen, wie sich beobachten lässt, ohne eigene Erfahrung machen zu müssen.

Zur Glyhosat-Verlängerung

Nun wird mal wieder auf Brüssel geschimpft, als sei von Einzelstaaten Besseres zu erwarten, aber mitnichten, denn Sozialdemokraten und Konservative hatten vereint im EU-Parlament für Glyphosat votiert (Anfang April) und Merkels EU-Kommissar Oettinger ebenfalls. Desgleichen Großbritannien usw., aber unsere AfDer-Wähler glauben nun mal wie Brett vor dem Kopf, alles sei fein, sobald bloß die eigene Hymne das nationale Gemütchen wärmt.

Brexit-Rechnung mit vielen Fehlern

Zudem war die Pro-Brexit-Rechnung falsch, weil eben nicht nur zählt, was in und aus der Vereinskasse kommt, sondern was der Verein für die gesamte Volkswirtschaft bedeutet. Das ist allerdings schwieriger zu berechnen & ich könnte es nicht, aber bloß weil ich in meinem Ländle mehr Steuern zahle als andere Leute mit weniger Einkommen, macht mir mein Wirtschaften noch lange nicht unwirtschaftlich.